Über 2521

Das Konzept 2521 geht ursprünglich auf eine Initiative des Niederländischen Schwimmverbandes KNZB (Königlich Niederländischer Schwimmbund) zurück. Als Reaktion auf die immer kostspieliger werdenden Schwimmmöglichkeiten wurde in Zusammenarbeit mit einem Team von Spezialisten in 2009 und 2010 ein qualitativ hochwertiges, langlebiges und multifunktionales Schwimmbad entwickelt.

Maßgeblicher Anspruch war die Entwicklung eines funktionalen Schwimmbades, wobei der besondere Schwerpunkt darauf gelegt wurde, Wasserfläche zur Ausübung des Schwimmsports mit möglichst geringen Betriebskosten anzubieten (Fokus Schwimmen). Zielsetzung war also, die Gesamtkosten über den Lebenszyklus des Schwimmbades (TCO) über 30 Jahre zu minimieren, ohne jedoch den Anspruch an Design und Funktionalität zu vernachlässigen.

Was jetzt - nach 12 Jahren auf “Best Practise Base” erfolgter Weiterentwicklung - vorliegt, ist ein durchdachtes und erprobtes Gebäude, dessen Betrieb gegenüber vergleichbaren Hallenbädern 30% weniger Energie benötigt, mit geringeren Wartungskosten auskommt und mittels technischer Unterstützung (z.B. Programmierung und Überwachung) einen einfacheren Betrieb ermöglicht. Zur Senkung insbesondere der Personalkosten kann so der Betrieb durch Kooperationen mit lokalen Partnern (z.B. DLRG oder Schwimmvereine) besser unterstützt werden.

Das ursprünglich niederländische Konzept wurde mittlerweile an die Vorschriften und Bedingungen verschiedener europäischer Länder (z.B. Belgien, Norwegen, Polen, Litauen und auch Deutschland) angepasst und auch mehrfach umgesetzt. Aufgrund des identisch gelagerten Bedarfs wurde mit der 2521 Hallenbäder GmbH eine selbstständig agierende Dependence gegründet, um so für deutsche Interessenten direkter ansprechbar zu sein.

Ausgehend von dem Grundkonzept 2521 wurden, den jeweiligen Bedürfnissen folgend, mittlerweile mehrere Schwimmbadkonfigurationen entwickelt.

Das Konzept 2521 hat auch zur Entwicklung neuer Schwimmbäder beigetragen. Einige dieser innovativen Ideen werden jetzt auch in traditionellen Schwimmbaddesigns angewendet.
 
Der Name 2521 steht für die Standard-Abmessungen des Beckens mit der Länge von 25 Metern und einer Breite von 21 Metern (8 Bahnen). “Just Swimming” steht für den Anspruch, dass dort der Fokus auf „Schwimmen” gelegt wird. Gesundheit, Sport und Schwimmenlernen sind die Grundlagen des Konzepts. Im Standardbad 2521 finden Sie daher keine Whirlpools, Saunen, Rutschen usw., was aber natürlich optional umsetzbar ist.
So ist es auch möglich, (fast) jede andere Beckengröße (größer oder kleiner) auf Basis der 2521-Philosophie zu realisieren. 

Inzwischen wurde eine beachtliche Erfolgsbilanz aufgebaut. Unser Anliegen ist es, das für Sie “passende” Schwimmbad anzubieten, gerne besprechen wir die Optionen mit Ihnen. Hierzu können Sie auch eine Machbarkeitsstudie von uns durchführen lassen, um gemeinsam mit uns das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Hallenbad zu entwickeln.
Wir würden uns freuen, dies mit Ihnen besprechen zu können.

Ausgangslage

Im Herbst 2009 veröffentlichte die “Royal Dutch Swimming Federation” (KNZB) ihren Masterplan „Gesucht: Wasserflächen“.

Basierend auf gründlichen Untersuchungen stellt dieser Masterplan fest, dass es einen strukturellen Mangel an Wasserflächen für den Schwimmsport gibt. Dieser Mangel behindert nicht nur die Entwicklung und die Professionalisierung von Schwimmvereinen, sondern zeigt damit auch die Bedeutung auf, die das Schwimmen möglicherweise für die soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung der Niederländer spielen kann. Dass dieses Problem sich nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland auftut, geht eindeutig aus den einschlägigen Berichten von BDS, DLRG und DGfdB hervor.

Schwimmen ist schließlich die Basis-Sportart, die von allen Altersgruppen von 0 bis 100 Jahren ausgeübt werden kann. Und hier liegt der Schwerpunkt nicht so sehr auf dem Wettkampfsport, vielmehr wird Schwimmen insbesondere sehr gut als Freizeitsport ausgeübt, sofern entsprechende Möglichkeiten bestehen. Gruppenübungen bestimmter Nutzergruppen (z. B. Senioren- oder Eltern-Kind-Schwimmen, Aquajogging, Aqua-Aerobic usw.) fördern neben dem physischen Gesundheitsaspekt beispielsweise auch den sozialen Zusammenhalt und das Treffen von einsamen Senioren.

De Zwembond und seine Schwimmvereine wollen durch aktive Teilnahme und weitere Aktivierung von Freiwilligen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und zukünftigen Nutzung der vorgehaltenen Wasserflächen in den Niederlanden spielen. Dies steht im Einklang mit dem guten Beispiel anderer Sportverbände, die dem Schwimmen vorausgegangen sind.
 
Aus diesem Anliegen hat der KNZB die Initiative ergriffen, ein qualitativ hochwertiges, innovatives und vor allem nachhaltiges Schwimmbadkonzept zu entwickeln. Unterstützt durch den so geschaffenen professionellen Rahmen, bietet dieses Konzept optimale Bedingungen für öffentlich-private Partnerschaften und einen sozial verantwortungsvollen Schwimmbadbetrieb.
Bei der Entwicklung des Schwimmbadkonzepts wurde der KNZB von professionellen und sehr erfahrenen Partnern der Bereiche Entwicklung, Betrieb, Ausstattung und Energiemanagement von Schwimmbädern unterstützt.

Fakten und Innovationen

In seiner Basisversion besteht das Schwimmbad aus einem 25 x 21 Meter großen Schwimmbecken mit einer Wassertiefe von 2,20 oder 2,60 Metern. Durch die Verwendung eines in Längsrichtung angeordneten beweglichen (Hub-)Bodens wird die gleichzeitige Nutzung des Beckens durch Sportschwimmer (25m Bahnenschwimmen) und anderer Zielgruppen im Flachwasser ermöglicht.

2521 ist prädestiniert für Schulsport, Fitnessgruppen, Freizeitschwimmer, Schwimmunterricht und selbstverständlich auch für den Vereinssport.

Der Gebäudekomplex hat im Basiskonzept eine Grundfläche von 1.550 m² bei einer Projektion auf 1.650 m². Die Nutzfläche inlusive des Technikbereiches beträgt 2.675 m².

Unter Einsatz einer mobilen Trennwand bietet das 2Temp®-System die Möglichkeit, in einem Schwimmbecken gleichzeitig zwei Temperaturen (mit einer Differenz von 4°C) anzubieten.

Ein kompaktes Volumen bei voller Auslastung des Baugrundstücks, optimierter m²-Nutzung und durchdachter Gebäudehülle verringert damit den Energiebedarf.

Zugänglichkeit für alle, soziale Sicherheit durch einfache Gebäudestruktur und maximale Übersicht/ Transparenz sowie hohe Vandalismusresistenz.

Materialisierung mit Maximierung der Vorfertigung zur Reduzierung von Baumängeln und Bauzeit sowie Minimierung der Umweltbelastung (Cradle2Cradle-Prinzip).

30% niedrigere Energiekosten gegenüber einem (in Wasseroberfläche und Funktion) vergleichbaren Schwimmbad; damit auf jeden Fall ein A ++ - Label, 25% weniger CO2-Emissionen.

Optional sind CO2-Neutralität oder FE (Full Electric) möglich.

Das 2521-Konzept ist damit weitaus günstiger als ein traditionell entwickeltes, vergleichbares Schwimmbad.